Mangelnder Schlaf fördert Immunschwäche

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Schon 2013 kam die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in einer Studie zu dem Ergebnis, dass Schlafstörungen zu den 4 größten Herausforderungen der Medizin der nächsten Jahrzehnte werden würde. Auch die DAK (Deutsche Angestelltenkrankenkasse) warnte „Schlafstörungen sind die verkannte Volkskrankheit“. Dies gilt mehr denn je. Haben doch die täglichen beruflichen und privaten Anforderungen nicht ab-, sondern eher zugenommen. Termindruck und ständiger Anpassungsbedarf im Beruf, Freizeitstress und familiäre Herausforderungen aufgrund der zunehmenden Überalterung sind nur einige der Themen, die es zu bewältigen gilt.

Tatsächlich leiden immer mehr Menschen aufgrund von Stress, Ängsten und Schmerzen an Schlafstörungen. Sie können schwer einschlafen, wachen mehrmals pro Nacht auf und fühlen sich dadurch schlapp, gerädert und wenig leistungsfähig am nächsten Morgen. Die Mediziner warnen, wenn solche Schlafstörungen über einen längeren Zeitraum andauern. Denn Schlafmangel gefährdet die Gesundheit. So wird der Stoffwechsel stark beeinflusst und das Herz-Kreislauf-System durch die Ausschüttung von Stresshormonen belastet.

Gerade jetzt im Herbst und Winter, der sog. „dunklen“ Jahreszeit hat fehlender Schlaf seine negativen Auswirkungen: Zum einen schwächt mangelnder Schlaf das Immunsystem. Die Wahrscheinlichkeit für Infektionskrankheiten steigt. Ein weiteres indirektes Risiko birgt die auf Schlafmangel zurückzuführende Konzentrationsschwäche. Denn sie ist nicht selten Ursache von Verkehrsunfällen, besonders jetzt, wo wir meistens im Dunkeln unterwegs sind.

Die Schlafexperten raten daher: „Ausreichend erholsamer Schlaf ist neben gesunder Ernährung und Bewegung, möglichst an der frischen Luft, wichtig, wenn Sie gesund durch den Winter kommen wollen. Und hat es Sie doch noch erwischt und Sie liegen mit Fieber, Schnupfen oder Husten im Bett heißt es nur noch: Schlaf dich gesund!

2017-05-02T09:34:14+00:00