Schlafstörungen und ihre Auswirkungen

Ärzte und Krankenkassen berichten, dass Schlafstörungen immer häufiger der Grund für den Besuch in den Arztpraxen sind. Dabei handelt es sich nicht immer nur um Ein- oder Durchschlafstörungen, sondern häufig sind auch Folgeerkrankungen die Ursache für andere gesundheitliche Probleme. Zwischenzeitlich ist bekannt, dass dauerhafte Schlafprobleme auch Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes u.a. verursachen oder negativ beeinflussen können. Aber woran liegt das?

Geht man den Ursachen von Schlafstörungen nach, so können diese ganz diverse Gründe haben.

Unser Lebensrhythmus hat sich in vielerlei Hinsicht verändert und kann Auslöser für unterschiedlichste Schlafstörungen sein. Wir sind den ganzen Tag „betriebsbereit” – ein Termin jagt den nächsten. Schnell, schneller, am schnellsten ist die Devise und für Pausen kaum Zeit. Abends im Auto durch den Berufsverkehr nach Hause, die Nerven behalten. Bewegung ist Mangelware. Mit der Familie essen, mit dem Partner das Notwendigste besprechen und dann zum Entspannen vor den Fernseher. Manchmal „schnell noch” privaten Schriftverkehr erledigen. „Runterkommen” und einen ruhigen Schlaf finden wird so für viele schwierig.

Wenn das Leben einen gerade mehr fordert…

Noch schlimmer wird es, wenn schwere familiäre oder berufliche Belastungen hinzukommen. Klar ist: Wer zu viel Stress über einen längeren Zeitraum hat und keinen Ausgleich schaffen kann, den verfolgen negative Gedanken bis in den Schlaf. Lösungen findet man dann bis in die Morgenstunden nicht.

Und falls der Körper einmal streikt…

Andere Gründe für schlechten Schlaf können auch aus einer bereits vorliegenden Erkrankung resultieren. Wer z.B. unter Reflux (in die Speiseröhre zurückfließender saurer Magensaft) leidet, Atemprobleme z.B. auf Grund von Allergien, Schmerzen egal welcher Art oder eine Blasenschwäche hat, muss wahrscheinlich mehrmals in der Nacht aus dem Bett. Wird der Schlaf jedoch in seinen Zyklen ständig unterbrochen, kann keine Tiefschlafphase stattfinden. Ein solcher Schlaf in „Intervallen” hat sehr wenig Erholungspotential.

Selbstfürsorge und Verantwortung für die eigene Gesundheit…

Manchmal liegen die Gründe aber auch im eigenen Verhalten. Wer abends exzessiv Sport treibt, zu genussvoll isst oder zu viel Alkohol konsumiert, der aktiviert seinen Kreislauf gerade dann, wenn es eigentlich Zeit wird zur Ruhe zu kommen. So kann auch ein vermeintlich positives Verhalten einen negativen Einfluss auf unseren Schlaf haben.

Eine Analyse der Ursachen z.B. in welcher Situation ich mich persönlich aktuell befinde oder wie mein Tagesablauf ist, kann dabei helfen die richtige Herangehensweise zur Bewältigung der eigenen Schlafstörungen zu finden. Aber auch die Analyse der bereits bestehenden Beschwerden über die gesundheitlichen Probleme oder körperlichen Einschränkungen, sowie die Frage danach wo ich Schmerzen habe hilft ebenfalls dabei. Manchmal liegt der Lösungsansatz schon in der Veränderung des eigenen Verhaltens. Manchmal muss es die Konsultation eines Arztes sein. Manchmal hilft auch eine qualifizierte Schlafberatung. Eine fachmännische Beratung kann auch solche Ursachen aufdecken helfen, die im Schlafumfeld (Elektrosmog, falsche Lagerung etc.) liegen als auch mögliche Lösungsansätze aufzeigen. Lösungsansätze können z.B. die Linderung von Verspannungen durch optimale Schulterabsenkung, Höherlagerung bei Reflux o.ä., Materialwahl bei Allergien etc. sein.

Rechtzeitig Abhilfe zu schaffen, bewahrt häufig vor noch schlimmeren Erkrankungen.

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2018-01-28T14:16:17+00:00